LEDs

Über LEDs, den Vorwiderständen und warum diese sich nicht zum Dimmen eignen.
Der Vorwiderstand dient nur zur Strombegrenzung. Er sollte so ausgelegt sein, dass der maximale Strom durch die LED fließen kann. In den meisten Fällen ist dann die LED zu hell. Das Dimmen erfolgt über eine Stromregelung. Und das ist bestimmt kein Widerstand. Eine LED ist kein linearer Verbraucher, also kann man mit einem linearen Bauteil auch keine Dimmung erreichen. Was ist zu tun?
Ein Beispiel: An einer weißen LED fällt i.R eine Spannung von 3,2 Volt ab, dabei fließt ein maximaler Strom von 20 mA (0,020A). Die Diode hat ihre maximale Helligkeit erreicht. Der Vorwiderstand wird nun so bemessen, dass der max. Strom fließen kann. Das wäre bei 5 Volt Betriebsspannung: 5V – 3,2V = 1,8V. Am Vorwiderstand fallen jetzt 1,8V ab und  es soll ein Strom von 20mA fließen. Das ohmsche Gesetz besagt: R = U / I , daraus folgt: 1,8V / 20mA = 90 Ω. In der sogenannten E- 12 Reihe der Widerstände gibt es diesen Wert nicht. Also ist der nächst höhere Wert zu nehmen; das sind 100Ω. Dann stellt sich ein Strom von 18mA ein. Das ist noch sehr hell. Wie wird der Strom eingestellt? Es wird eine nichtlineare Schaltung benötigt. Eine Verstärkerschaltung eignet sich hervorragend dazu. Sie ist einfach aufzubauen und sehr effizient. Somit ist das Dimmen einer LED gelöst.
Das Foto zeigt zwei Varianten der Steuerung. Bild1: einfache Ansteuerung, Bild2: Ansteuerung mit Einstellung des Arbeitspunktes.

Zwei Verstärkerschaltungen

Schaltungsbeispiele mit LEDs.
Leds können sowohl in Reihe, Parallel und auch gemischt (Reihe und Parallel) geschaltet werden. Natürlich immer mit Vorwiderstand, dass kann nicht oft genug betont werden.

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